Der „Weg des Pastoralkonzepts“ – Grundlegendes zu Beginn

1. Von alten Landkarten und ausgedienten Fahrrädern

Dass alles nicht mehr so ist, wie es einmal war, spüren Sie in Ihren Pfarreien am deutlichsten. Pfarreien werden zusammengelegt, Priester und Seelsorger/innen werden immer weniger oder – was ebenso Besorgnis erregend ist, brennen aus. Auf den ersten Blick scheint all dies durch den Mangel an Priestern hervorgerufen zu sein. Doch der Grund liegt viel tiefer. Es sind in unserer Gesellschaft Wandlungsprozesse im Gange, die viel tief greifender sind. Soziologen beschreiben
sie als sog. Megatrends unserer Gesellschaft.

  • Individualisierung: Jeder ist seines „Glückes Schmied“ und steht unter dem Druck sein Leben stets neu zu designen/entwerfen.
  • Pluralisierung von Lebensformen, -stilen: Die Lebensgestaltung der Menschen, auch hinsichtlich ihrer religiösen Orientierungen, ist bunter geworden. Der Pastoraltheologe Paul M. Zulehner spricht von einer „Verbuntung“. (1)
  • Digitalisierung: Die rasante technologische Entwicklung mit seinen Auswirkungen gerade
    auf die Kommunikationsformen und –strukturen verändert das Leben der Menschen.
  • Globalisierung: Die Welt ist durch neue Kommunikationsformen näher zusammengerückt. Menschen sind global unterwegs, mobiler. Gleichzeitig verzeichnen Trendforscher eine Gegentendenz dazu: das sog. Cocooning. Es bezeichnet die Tendenz vieler Menschen, sich
    in das häusliche Privatleben zurückzuziehen. Es ist so etwas wie ein neuer „Heimattrend“ zu verzeichnen.

Dieser epochale Wandel in der Gesellschaft ist so umwerfend, dass wir darauf nicht mehr – wie vielleicht in früheren Zeiten – mit „einfachen Lösungen“ reagieren können. Hinzu kommt, dass diese Wandlungen so fundamental und tief greifend sind, dass wir zur Lösung dieser Herausforderungen nicht mehr auf Erfahrungen der Vergangenheit zurückgreifen können. Bei vielen Menschen erzeugt all die Komplexität der Fragestellungen und Probleme oft das Gefühl, die Dinge nicht mehr überschauen zu können und den Aufgaben nicht mehr gewachsen zu sein, gepaart mit der Versuchung nach einfachen Lösungen. Eine „Augen zu und durch“-Haltung ist damit die Folge.

Die Herausforderungen, vor der Pfarrgemeinden heute stehen, sind angesichts dieser Wandlungsprozesse in der Tat fundamental. Bernhard Spielberg beschreibt dies mit dem Begriff der Exkulturation der Kirche. Dies meint „ihre wachsende Entfremdung von den Erfahrungen und Ausdrucksformen der Menschen von heute. Wenn auch in der breiten Palette professioneller kirchlicher – nicht zuletzt caritativer und kultureller Angebote noch Verbindungen zu einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen bestehen, stellt gerade die Pfarrgemeinde in ihrer gegenwärtigen Form nur noch für einen Bruchteil der Menschen den Ort dar, an dem sie die Lebensrelevanz des Evangeliums und die „Evangelienrelevanz“ ihres Lebens erfahren können. Im Bild gesprochen: Der Pfarrfamilie, dem Leitbild der Gemeinde, ergeht es letztlich wie vielen in die Jahre gekommenen Familien: Die Kinder sind aus dem Haus und kommen nur noch an Weihnachten zu Besuch – und was die Enkel eigentlich machen, versteht man selbst nicht mehr so richtig – und umgekehrt.“ (2)

Alte Landkarten und Fahrzeuge führen nicht weiter

Vielen Engagierten wird immer klarer: Die alten Landkarten, die in der Pfarrei noch vor vielen Jahren sicher den Weg in die Zukunft wiesen, haben ausgedient. Eine solche Landkarte ist das in Folge von Konzil und Würzburger Synode geprägte Gemeindeleitbild einer „Lebendigen Gemeinde“. Dahinter steckt das Bild, das heute viel Frustration angesichts sinkender Mitstreiter/innen erzeugt: Gemeinde lebt vom Mittun vieler. Doch das tun immer weniger, nicht nur, weil sie nicht wollen oder keine Zeit haben, sondern auch weil sie sich in der Kultur der Gemeinde – die von wenigen geprägt wird – nicht zu Hause fühlen.

Zugleich geraten viele Seelsorger/innen an ihre Grenze: Was früher einmal ging, läuft heute nicht mehr. Die ‚Fahrzeuge‘, die Instrumente kirchlichen Handelns, erreichen die Menschen oft nicht mehr. „Manches ‚Fahrzeug‘, manche Methode ist einfach gegen die Wand gefahren: etwa die, Menschen einfach vorzuschreiben, was und wie sie glauben sollen (…). Manchmal gehen wir auf unseren Wegen einfach zu langsam, kommen nicht mit der schnelllebigen Zeit mit. Manchmal sind auch unsere Versuche nicht sicher genug, nicht nach dem Standard heutiger Technik.“ (3)

Und jetzt? 

Das Projekt „Pastoral planen und gestalten“ ist eine Chance, Kirche vor Ort neu zu entwerfen, zu gestalten. Auch wenn wir die Zukunft weder vorhersagen noch planen können, so können wir doch Schritte in die Zukunft wagen, das Machbare tun. 

„Willst du den Weg erkennen, so musst du einen Schritt neben ihn tun.“  Das Reizvolle an der gegenwärtigen Situation ist, dass Wege gefragt sind, auch wenn Sie uns bis vor kurzem noch unbegehbar erschienen. Wichtig ist, dass wir diese denken, wagen und ausprobieren!

Dazu möchten wir Sie mit dem Projekt „Pastoral planen und gestalten“ ermutigen.

Zum Weiterlesen:

Spielberg, Bernhard, ...damit Kirche am Leben dranbleibt. Den Gestaltwandel der Kirche begleiten.

Hartmann, Richard, Was kommt nach der Pfarrgemeinde, Würzburg 2013.

Roos, Klaus, Sagt den Verzagten: Habt Mut! Für einen Blickwechsel in der Seelsorge, Ostfildern 2009.

 

(1) Zulehner, P.M., „Seht her, nun mache ich etwas Neues“. Wohin Kirchen sich wandeln müssen, Ostfildern 2011, 53 ff.

(2) Spielberg, Bernhard, … damit die Kirche am Leben dranbleibt. Den Gestaltwandel der Kirche vor Ort begleiten, Manuskript 2014, S. 1.

(3) Hartmann, Richard, Was kommt nach der Pfarrgemeinde, Würzburg 2013, S. 21f.

2. Diözesane Vorgaben und Orientierungen

Eine grundlegende Vorgabe für die Pastoral sind die von Erzbischof Kardinal Marx benannten Leitlinien für das pastorale Handeln in der Erzdiözese München und Freising vom 3.2.2016. Eine weitere Orientierung geben die von ihm beschriebenen Grundannahmen zur Pastoral.
Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger wurden darüber in einem Brief des Erzbischofs zu Pfingsten 2016 informiert.

3. Zentrale Perspektiven und Optionen

Pastorale Konzepte entstehen nicht am grünen Tisch und werden so vielfältig sein, wie die Situationen in der Seelsorge ganz unterschiedlich sind. Im Projekt „Pastoral planen und gestalten“ wurden folgende zentrale Perspektiven und Optionen erarbeitet, die Ihnen Gestaltungsfreiraum für Ihren Prozess bieten sollen.

Gestalten vor Planen

Die gegenwärtige kirchliche Situation ist gekennzeichnet davon, dass wir derzeit nicht voraussehen können, wie Kirche beispielsweise im Jahr 2030 aussehen wird. Wir können die Zukunft der Kirche nicht planen, was aber nicht heißt, nichts unternehmen, nichts tun zu können. Es ist wie beim Fahren ohne Landkarte. Sie haben zwei Möglichkeiten:

  • Sie fahren erst gar nicht los. Sie bleiben, wo sie sind.
  • Sie fahren los und schauen, dass Sie sich Schritt für Schritt neu orientieren. Sie können z.B. immer wieder Menschen fragen, in welche Richtung es geht, Sie können sich von einem Wegweiser zum anderen hangeln (also die verfügbaren Mittel nutzen), Sie treffen vielleicht sogar jemanden, der auf den gleichen Wegen unterwegs ist oder…

Wenn Sie wollen, dass sich etwas ändert, dann fangen Sie an loszugehen. 

Auf den Prozess übertragen heißt das: Beginnen Sie, Ideen zu entwickeln, was Sie verändern wollen/können, damit Kirche nahe am Leben der Menschen dran bleibt. In den weiteren Etappenbeschreibungen erhalten Sie für Ihren Weg eine Art Kompass.

Pastorales Handeln vor Ort ist gefragt

Das Projekt „Pastoral planen und gestalten“ richtet sich an alle, die ihr pastorales Handeln „vor Ort“ angesichts veränderter Rahmenbedingungen weiterentwickeln möchten.

Der Weg Ihres Pastoralkonzeptes entsteht vor Ort und im Gehen, aber nicht im Niemandsland.
Es gibt Instrumente, die helfen, die Bedeutung gesellschaftlicher Trends zu erkennen, zukunftsfähige Optionen zu treffen und trotz ungewisser Entwicklungen handlungsfähig zu bleiben.

Im Rahmen des Projekts bieten wir Ihnen für die Erarbeitung der Pastoralkonzepte Begleitung und Unterstützung an. 

„Vor Ort“ meint dabei nicht nur das Territorium einer Pfarrei oder eines Pfarrverbandes. Es geht auch darum, die Vielfalt von Lebens-, Glaubens- und Kirch-Orten jenseits der gewohnten Pfarreistrukturen zu entdecken und mit einzubeziehen.

Das Pastoralkonzept entsteht „im Gehen“

Durch die Erarbeitung von Pastoralkonzepten vergewissern sich Seelsorgeeinheiten und kategoriale Seelsorgestellen in einem pastoralen Raum gemeinsam neu, was es bedeutet, Kirche in der Welt von heute zu sein und zu allen Menschen gesandt zu sein. Es geht dabei nicht um komplizierte Pläne, die mühsam entworfen werden müssen und dann noch mühsamer umzusetzen sind. Vielmehr entsteht das Pastoralkonzept unterwegs, in einem gemeinsamen Prozess. Schritt für Schritt entscheiden Sie, welchen Weg Sie einschlagen. 

Das Machbare tun und Experimente wagen

Gerade weil die Situation vor Ort so komplex ist, es viele Erwartungen von ganz unterschiedlichen Menschen an die Pfarrei gibt und schon vieles ausprobiert wurde, ist es manchmal schwierig, wieder einen neuen Anlauf zu wagen. Zusammen mit denen, die sich auf den Weg einlassen wollen, möchten wir Sie ermutigen, das Machbare zu tun und Experimente zu wagen. Mancher erste Schritt, der gewagt wurde führt ins Weite, d.h. er weitet unseren Blick.

Alles, was Sie entwickeln, muss nicht für die Ewigkeit sein, sondern ist ein erster Schritt in die Zukunft. Beginnen Sie immer bei dem, was Sie tun können. Haben Sie ein Ziel, das Sie selbst nicht erreichen können, können Sie überlegen, ob es Menschen gibt, mit denen Sie das Ziel erreichen können – vielleicht Partner/innen, an die Sie noch gar nicht gedacht haben. 

4. Was ist ein Pastoralkonzept überhaupt?

Pastoralkonzepte sind nicht als lästige Schreibtischübung oder Beschäftigungstherapie für ohnehin überlastete Seelsorgerinnen und Seelsorger, Gremien und Ehrenamtliche gedacht.

Vielmehr entsteht das Pastoralkonzept in einem Prozess, in dem es darum geht, Entscheidungen zu treffen, wie die Präsenz der Kirche vor Ort gegenwartsfähig und zukunftsoffen aussehen soll.  Oder wie Bernhard Spielberg sagt: „Hier geht es um einen Weg, der beim Einzelnen beginnt und davon  ausgehend entdeckt, wie die Kirche vor Ort am Leben dranbleiben kann.“ (4)

Auf eine Kurzformel gebracht könnte man sagen: 

Ein Pastoralkonzept ist eine Schwerpunktsetzung für die zukünftige Entwicklung einer Pfarrei oder eines Pfarrverbandes oder einer Seelsorgeeinheit. An diesem Konzept orientieren sich die Haupt- und Ehrenamtlichen und setzen bewusst und begründet Prioritäten in ihrer Arbeit. Zentrales Kennzeichen ist die Anwendungs- bzw. Handlungsorientierung: d.h. ein Pastorales Konzept beinhaltet sowohl die Schwerpunkte als auch die Maßnahmen und Projekte der Umsetzung. Zur Realisierung eines Konzepts zählen die Sicherung  und die Fortschreibung, d.h. die  weitere Entwicklung.

Das heißt natürlich nicht, dass am Ende nicht ein Papier stehen kann, das die wichtigsten Erkenntnisse und Ergebnisse zusammenfasst und damit auch für einen größeren Kreis sicht- und lesbar macht. So haben schon einige Pfarreien, Pfarrverbände, Stadtteilkirchen in unserer Erzdiözese pastorale Konzepte verabschiedet und veröffentlicht, wie zum Beispiel der Pfarrverband Laim, die Stadtteilkirche Rosenheim – Am Wasen, die Stadtkirche Germering, die Pfarrei St. Sebastian, Ebersberg.

Zwei wesentliche Erfahrungen teilen alle Pfarreien: Wichtiger als das Ergebnis ist der Weg dorthin. Papier ist geduldig, ein Konzept lebt mit Menschen, die es in die Tat umsetzen.

 

(4) Spielberg, Bernhard, … damit die Kirche am Leben dranbleibt. Den Gestaltwandel der Kirche vor Ort begleiten, Manuskript 2014, S. 5.

5. Weg des Pastoralkonzepts – Wegetappen

Folgende Etappen sind auf dem „Weg des Pastoralkonzepts“ überlegt, geplant und vorgesehen.

Einführung: Der „Weg des Pastoralkonzepts“- Grundlegendes zu Beginn

Erste Wegetappe: Biblische Bilder und Geschichten entdecken und mitnehmen

Sich miteinander in Gespräche begeben mit der Frage: In welchem biblischen Text, in welchem Bild, in welcher Szene (AT oder NT) finden Sie die Situation und den Auftrag der Kirche in der Welt von heute und „hier“ beschrieben?

Zweite Wegetappe: Den Aufbruch vorbereiten und aufbrechen!

Tipps zum Anfangen 

Dritte Wegetappe: Den Sozialraum wahrnehmen

Ein Blick auf die konkreten Rahmenbedingungen der Pastoral vor Ort: die Unterschiedlichkeit der Menschen auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheit, ihre Themen und Anliegen; die soziale Struktur, Altersstruktur, … Sicht von außen auf das eigene pastorale Handeln.

Vierte Wegetappe: Charismen und Ressourcen entdecken

Wer sind wir? Was haben wir schon und was können wir (gut)? Was und wen gibt es darüber hinaus?
Wen kennen wir? Wen können wir als Kooperationspartner gewinnen?
Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Personen, Zeit, Räume, Orte …

Fünfte Wegetappe:  Unsere Grundanliegen und Optionen

Wohin soll es gehen? Wahrnehmungen zu einem Gesamtbild zusammensetzen
Worauf bauen wir? Unser Fundament
Wohin wollen wir uns entwickeln? Optionen formulieren

Sechste Wegetappe: Ins Handeln kommen

Erprobungen, Abschiede und Initiativen
Erste Entscheidungen treffen und ins Handeln kommen

Siebte Wegetappe: Ergebnisse sichern, feiern und dann: weitergehen

Ergebnisse sichern und weitergeben
Was haben wir gelernt? Lessons learned
Die fünf wunderbarsten Dinge unseres Weges
Handlungsfähig bleiben. Erreichtes überprüfen, ggf. neue Optionen treffen und damit die Pastoral weiterhin zukunftsfähig gestalten.

Zwischen den Wegetappen erhalten Sie, sozusagen als weiteren „Proviant“ für Ihre Reise, in sog. „Tiefenbohrungen“ vertiefende Impulse zur Arbeit mit den Sinus-Milieus (Erste Tiefenbohrung), zur Beteiligung und zum Gewinnen von Menschen (zweite Tiefenbohrung) und zum Thema Experiment und Innovation (dritte Tiefenbohrung).

Für jede Etappe regen wir an, die wichtigsten Ergebnisse in geeigneter Form festzuhalten.
Auch dafür erhalten Sie immer wieder Ideen, die sich auch anderswo bewährt haben. So entsteht sozusagen auf dem Weg Ihr Pastoralkonzept.

In der siebten Wegetappe finden Sie eine Anregung, wie Sie die Ergebnisse Ihres „Wegs des Pastoralkonzepts“ sichern können.

6. Unterstützung, Beratung und Begleitung auf dem Weg

Für die einzelnen Prozessschritte auf dem „Weg des Pastoralkonzepts“ bieten wir Ihnen mit den Wegetappen und Tiefenbohrungen inhaltliche und methodische Arbeitshilfen. Sie können diesen Prozess auf dieser Basis selbst starten und gestalten.  

Vieles von dem, was wir Ihnen vorstellen und anbieten, wurde in Pfarreien und Pfarrverbänden bereits ausprobiert. Es soll eine Ermutigung sein, Machbares zu tun und Neues zu wagen. 

Darüber hinaus erhalten Sie für den gesamten Prozess oder auch für einzelnen Prozessschritte Unterstützung, Begleitung oder Beratung bei der Gemeindeberatung, dem Diözesanrat und den regionalen Bildungswerken. So finden Sie beim Diözesanrat und bei Kreis- und Stadtbildungswerken zu vielen Themen rund um die Sozialraumanalyse, zu den Sinus-Milieus, zu Projektarbeit und zur Moderation kompetente Referentinnen und Referenten. Für Moderation und Prozessbegleitung können Sie die Gemeindeberatung anfragen. Diese Begleitung kann länger dauernd oder auch nur punktuell erfolgen.

7. Gemeinsam starten in der Pfarrei und mit der Seelsorgsregion

„Pastoral gestalten“ ist ein gemeinsamer Prozess in der Erzdiözese, den Sie in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Pfarrverband oder Ihrer Einrichtung gehen. Er ist für alle jedoch umso wirksamer, wenn Ergebnisse, Erkenntnisse oder auch Anforderungen, die ein solcher Weg hervorbringen mag, an die Leitung zurückgebunden werden bzw. Impulse der Leitung direkt miteinfließen können. Deshalb soll die Bearbeitung von Pastoralkonzepten zusammen mit den Verantwortlichen für die jeweilige Seelsorgsregion (Bischofsvikar und Regionalteam) beginnen. Setzen Sie sich also mit Ihrer Seelsorgsregion in Verbindung und sprechen Sie die Vorgehensweise ab. Damit soll ein kommunikativer Prozess gestartet werden, der Diözese und Gemeinde vor Ort stärker verknüpfen soll.

8. Impuls: „Seht her, nun mache ich etwas Neues“

Seht her, nun mache ich etwas Neues. 
Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? (Jes 43,19)

Seht

Seht hin

Seht genau hin

Kirche wandelt sich

Schon kommt es zum Vorschein – das Neue

 

Merkt auf

Entdeckt Neues

Schon kommt es zum Vorschein

Vertraut darauf

Ich mache Neues.