Beispiele

Die "Zeit für mich" ist ein neu entwickelter regelmäßiger Gottesdienst am Sonntag Abend in Heilig Kreuz.
Als ein Element in der neu entwickelten Gottesdienstordnung des Pfarrverbandes richtet er sich an postmodern orientierte Menschen.
Er will an der Schnittstelle von Wochenende und neuer Woche für die Menschen Raum schaffen, um den Alltag zu durchbrechen und durchzuatmen, um in einem Wort- und einem musikalischen Impuls eine kreative Begegnung mit dem Evangelium zu ermöglichen und durch Ritual und Segen gestärkt zu werden.
Im Blick auf die Ästhetik postmoderner Menschen strebt die Feier dabei ein hohes Niveau bei Raum, Text, Musik und Zeichen an, bei gleichzeitig klarer und die Sinne ansprechender Form.

VitalOrte ist ein Kooperationskonzept der Tourismusseelsorge mit der Stadt Bad Tölz. Bei der Neuorientierung der Stadt Bad Tölz von der klassischen Kurstadt zu einem Gesundheitsstandort nimmt die Tourismusseelsorge für den Bereich Spiritualität einen festen Platz ein. An vier traditionsreichen Orten in Bad Tölz erhält der Besucher Informationen zur Symbolik des Ortes sowie Impulse, welche Bedeutung diese Symbolik für das eigene Leben haben könnte. Über einen QR Code kann man sich Dateien auf den eigenen mp3-Player oder das Mobiltelefon laden und erhält so Anleitung zur Meditation.

Milieusensibler Wortgottesdienst mit Jazzmusik

Die Idee für dieses Projekt entstand im Sommer 2014 aus der Zusammenarbeit zwischen Kirchenmusiker Christian Bischof und PR Erich Hornstein. Christian Bischof hatte bereits Erfahrungen mit einer „moonlight mass" in der Augustinerkirche in Würzburg. Laut Sinus-Milieu-Daten sind im Pfarrverband Sozialökologische (St. Korbinian) und Expeditive (St. Margaret) überdurchschnittlich vertreten. Diese sind im üblichen Pfarreileben unterrepräsentiert und mit "moonlight prayer" ist besonders für diese Zielgruppe ein Angebot geschaffen.
„moonlight prayer" ist ein Angebot im Rahmen des Geistlichen Zentrums Sendling. Ein besonderer Reiz ist auch die Herausforderung, dass das Projekt Pionierarbeit im Münchener Raum ist.

Erkundung neuer Wege für die Jugendpastoral vor Ort

Die „Projektfahrt Jugendkirche" ist ein Baustein innerhalb des größeren Projektes "Jugendkirche Rosenheim". Dieses zielt darauf ab, Jugendarbeit in Rosenheim zu intensivieren, zu bündeln und zu vernetzen, neue pastorale Tätigkeitsfelder im Bereich Jugend zu erschließen, professionell Brücken zwischen Jugendkultur und Kirche zu bauen und innovativ und attraktiv Gottesdienste zu feiern.

Mit dieser Absicht wurden bei der „Projektfahrt Jugendkirche" bestehende und
etablierte Jugendkirchen in Deutschland besichtigt, Gespräche geführt, Gottesdienste  gefeiert und workshops durchgeführt. Die Erfahrungen wurden anschließend auf die Umsetzungsmöglichkeiten in Rosenheim hin ausgewertet.

Ein Impuls zum Anfassen - an alltäglichen Orten

Kindergartenkinder waschen Flusskiesel. Nach den Gottesdiensten und auf
Pfarrfesten beschriften Pfarrmitglieder die Steine mit der Aufschrift: ICH BIN DA.
Öffentliche Einrichtungen wie Arztpraxen, Kinos, Seniorenheime, Banken, Cafes oder Fahrschulen werden als Kooperationspartner geworben und erklären sich bereit, die Schalen mit den Steinen sichtbar aufzustellen. Paten der Schalen, aktive
Pfarrmitglieder, kümmern sich während der Ausstellungszeit um die Schalen, d.h. sie füllen auf, entstauben sie und pflegen den Kontakt mit dem Kooperationspartner.
Personen, die sich von der Botschaft angesprochen fühlen, können die Steine
mitnehmen. Das Projekt wird mit einer niederschwelligen Liturgie mit
Erfahrungsberichten und einer Agapefeier abgeschlossen.

Das Projekt knüpft an den Erkenntnissen der Sozialraumanalyse für den PV Laim an und hat die hier signifikant vertretenen Milieus im Auge. Durch die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten werden gewohnte Denkmuster (Kerngemeinde - Fernstehende) durchbrochen. 

Eindrücke und Bilder vom Projektverlauf finden sich auf der Website des Pfarrverbandes Laim.

 

 

Ein Baustein der Firmvorbereitung führt drei Seelsorgeeinheiten zusammen

Über 600 Personen (170 Firmbewerber / innen, ihre Eltern und Paten) kamen im Rahmen der Firmvorbereitung  „echt.stark“  zur „Langen Nacht" am 22. Mai 2015 zusammen. Nach einer Begrüßung  aller hatten die Jugendlichen ihre
vierte thematische Einheit in ihren Gruppen, die Erwachsenen einen Info-Abend. Ab 20 Uhr buntes Programm mit über 30 Angeboten: darunter z.B. ein Rollstuhlparcours, dessen Idee die Jugendlichen bei einem Projekt selbst entwickelten, Gespräche mit den Bürgermeistern der fünf Kommunen und mit jungen Ordensleuten, Lagerfeuer, eine jugendgemäße Kirchenführung. Für die Erwachsenen gab es ein Kirchenkonzert, Tänze und eine „normale" Kirchenführung. Gemeinsam konnte man sich in gewaltfreier Kommunikation einüben oder Filme anschauen. Den Abschluss bildete ein Nachtgebet in der Pfarrkirche um 22.30 Uhr.
„Lebendige Kirche ist toll", war nur eine der zahlreichen Rückmeldungen.

Primäre Ziele waren, ein positives Erlebnis von Kirche ermöglichen und Eltern und Paten über die klassischen Elternabende hinaus einzubeziehen.

Die Lange Nacht war ein Baustein der Firmvorbereitung, die erstmals für die drei Seelsorgeeinheiten gemeinsam durchgeführt wurde. Seit Herbst 2014 ist ein großes Seelsorgeteam für die Pastoral in allen Seelsorgeeinheiten angewiesen, dessen Potential für den gemeinsamen Weg genutzt werden sollte. Die Lange Nacht ermöglichte, dass Menschen, Gremien, Gruppen aller drei Seelsorgeeinheiten zusammen kamen, sich einbrachten, durchmischten und ein gemeinsames Erlebnis von Kirche machten.

"Hilfe, meine Sohn/meine Tochter hat Firmung"
Infoabend für Eltern und Paten/innen
"Der Heilige Geist in meinem Leben"
4. thematische Einheit in den Gruppen
"Echt.Stark. In Bild und Ton"
Das Filmprojekt zur langen Nacht
"Moments of Spirit"
Ein Nachtgebet zur langen Nacht

Die weihnachtliche Botschaft an alltäglichen Orten

Der Freisinger Adventkalender 2015 ist ein Kooperationsprojekt der Jugendstelle Freising, des Kardinal-Döpfner-Hauses und des Diözesanmuseums Freising.
Jeden Tag im Advent um 18.00 Uhr wurde für eine halbe Stunde an einen anderen Ort in Freising eingeladen – zum Innehalten, Hören, Staunen und Schauen.
Freisinger Kirchen und kirchliche Einrichtungen waren genauso vertreten wie z.B. das Landratsamt, ein Blumengeschäft, ein Schokoladenladen oder ein Briefkasten.
Die Impulse wurden zugleich auch als App, auf Facebook und auf der Homepage www.freisinger-adventkalender.de zur Verfügung gestellt.
Auf diese Weise gelang es, Menschen ganz unterschiedlicher Generationen und Zielgruppen zu erreichen.